Suchtprävention
Der Konsum von Suchtmitteln im Kindes- und Jugendalter ist ein weit verbreitetes Phänomen. Im Jugendalter ist die Risiko- und Experimentierfreude besonders stark ausgeprägt und das Austesten von Grenzen spielt eine wichtige Rolle. Jugendliche konsumieren Suchtmittel, um Glücksgefühle zu erleben, sich zu entspannen, im Freundeskreis »mitzuhalten«, aber auch um Belastungen und Probleme in der Schule, der Familie oder dem Freundeskreis zu vergessen.
Gleichzeitig existieren aber auch Schutzmechanismen, die verhindern, dass aus Probieren oder Experimentieren regelmäßiger Konsum wird oder die dazu führen, dass kaum oder überhaupt nicht konsumiert wird. Prävention zur Förderung dieser Schutzmechanismen bereits im Kindes- und Jugendalter ist daher von großer Bedeutung, um den Einstieg in den Konsum suchtbildender Stoffe zu vermeiden oder hinauszuschieben und Probierkonsum zu reduzieren.